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Was mich an meinen Klienten immer wieder berührt

6. Okt.
1 Min. Lesezeit

Diese Woche ist mir etwas aufgefallen, das mich still gemacht hat: wie offen Menschen sind, wenn sie zu mir kommen.


Sie setzen sich hin, und oft schon nach wenigen Minuten erzählen sie Dinge, die sie sonst niemandem sagen. Das Problem, das sie seit Jahren mit sich herumtragen. Die Angst, über die sie nie sprechen. Ich frage mich dann jedes Mal, was sie eigentlich zu mir geführt hat.





War es ein Satz in einer Anzeige? Ein Text, in dem sie sich wiedererkannt haben?


Ich weiß es oft nicht. Aber ich weiß, dass dieses Vertrauen ein Geschenk ist.

Besonders bei der Hypno-Massage erlebe ich, wie stark der Körper reagiert, wenn ein Mensch loslassen darf. Da passiert etwas, das sich mit Worten kaum beschreiben lässt.


Und dann gibt es die Momente, die mich wirklich überraschen: Menschen, die selbst nicht viel haben, glauben so fest an diesen Weg, dass sie mir mehr geben, als ich verlangt habe. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie es wollen.

Ich nehme das nicht als selbstverständlich. Es erinnert mich daran, worum es in meiner Arbeit eigentlich geht: dass sich ein Mensch sicher genug fühlt, um sich zu öffnen. Alles andere ergibt sich daraus.


Wenn du gerade etwas mit dir herumträgst, über das du noch mit niemandem gesprochen hast, dann weißt du jetzt, dass du damit nicht allein bist.

 
 
 

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